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 © Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.netPläne für den barrierefreien Umbau eines Hauses: Wer Barrieren reduziert, kann sein Eigenheim lange selbstbestimmt nutzen und Förderung bei der KfW beantragen © Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net
 © Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.netPläne für den barrierefreien Umbau eines Hauses: Wer Barrieren reduziert, kann sein Eigenheim lange selbstbestimmt nutzen und Förderung bei der KfW beantragen © Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Barrierefrei Umbauen mit KfW-Förderung

Wer sein Haus oder die Eigentumswohnung barrierefrei umbaut, kann mit dem KfW-Kredit bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten finanzieren, dazu gehören auch Nebenkosten wie Planungs- und Beratungsleistungen. Maximal 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit gewährt die KfW-Bank im Programm 159. Den Antrag auf Förderung stellen Hausbesitzer über ihre Hausbank vor der Sanierung. 

Wer keinen Kredit benötigt, kann für die Sanierungsmaßnahmen zur Barrierefreiheit bei der KfW-Bank einen Zuschuss beantragen (Programm 455). Finanziert werden zehn Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 5.000 Euro pro Wohneinheit). Alternativ können für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" Zuschüsse in Höhe von 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei der KfW-Bank beantragt werden (max. 6.250 Euro pro Wohneinheit). Der Antrag auf den Zuschuss wird vor dem Umbau online im KfW-Zuschussportal gestellt.

Diese Sanierungsmaßnahmen in so genannten Förderbereichen werden von der KfW unterstützt

  • Wege und Maßnahmen im Wohnumfeld: dazu gehören Wege zum Haus, aber auch regelmäßig genutzte Stellplätze und Garagen sowie Abstellplätze für Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl
  • Eingangsbereich und Wohnungszugang: Abbau von Barrieren am Eingang, Schaffung von Bewegungsflächen, Wetterschutz
  • Überwindung von Niveauunterschieden: Aufzugsanlagen, Treppenlifte, Rampen, Umgestaltung von Treppen
  • Anpassung der Raumgeometrie: Änderungen am Grundriss von Wohn- und Schlafräumen, Flur und Küche, Verbreiterung der Türen, Schwellenabbau, Erschließung oder Schaffung von Terrasse, Loggia oder Balkon
  • Maßnahmen für barrierfreies Bad: Anpassung des Raumgrundrisses, Einbau einer bodengleichen Dusche, Erneuerung von WC, Waschbecken und Badewanne
  • Bedienelemente und Orientierung: Erneuerung der Bedienelemente, Einbau von Stütz- und Haltesystemen, intelligente Haustechnik
  • Umgestaltung von Gemeinschaftsräumen zum Mehrgenerationenwohnen

Die KfW-Förderung kann mit anderen öffentlichen Fördermitteln kombiniert werden, zum Beispiel mit der Förderung im Programm Energieeffizient Sanieren, und muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden.


Mit freundlicher Genehmigung von Energie-Fachberater.de
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